0

GENIUS LOCI Raum und Zeit für Inspiration schaffen

Das Konzept für DONA NOBIS PACEM ist nicht vom Himmel gefallen. Es stand am Ende eines langen Wegs, den wir gemeinsam mit Dompropst Gerd Bachner gegangen sind. Zwei Jahre reifte das Konzept. Ausgangspunkt sollte die Domwallfahrt 2018 sein. Sie sollte neuen Schwung gewinnen und sich auch für Menschen öffnen, die nur entfernt eigene Erfahrungen mit Kirche haben.

In aufgewühlten Zeiten drohen plötzlich Selbstverständlichkeiten im Miteinander über Bord zu gehen, auf den Straßen, in der Politik und den Medien. Kirche könnte sich als ein Ankerplatz erweisen für das Nachdenken, zum Innehalten und Kraftschöpfen und für das Erlebnis, nicht allein zu sein mit den eigenen Fragen und Antworten. Soweit die Grundidee.

Im Domkapitel gab es am Anfang kritische Fragen. Erstmals würde sich der Dom für eine mediale Botschaft hergeben, wie gut auch immer gemeint, ein Präzedenzfall in der langen Geschichte der Kathedrale. „Frieden und Gerechtigkeit“, das Jahresthema der katholischen Kirche, bildete schließlich die Brücke zwischen der biblischen Friedensbotschaft und den gesellschaftlichen Herausforderungen.

Hier der komplette Beitrag DNP_Genius_Loci

0

Westermann Kulturprojekte – wer wir sind, was wir tun

Westermann Kulturprojekte entwickelt individuelle Veranstaltungsformate, konzipiert Ereignisse und führt diese verantwortlich durch. Kern ist die Beratung und Konzeptentwicklung, gern auch die Organisation und Durchführung.

Mit Ausstellungen für Museen und Messen, mit Kongressen für Institutionen und Unternehmen, mit Festivals für Städte und Branchen haben wir eine Vielfalt von Themen und Zielgruppen kennen gelernt und unser Erfolgsrezept entwickeln können.

Ausstellungen, Kongresse, Festivals haben eines gemeinsam: sie bringen Menschen zusammen, die etwas teilen wollen: Informationen, Einschätzungen, Erlebnisse oder einfach das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das größer ist als sie selbst.

Hier ein Überblick über unsere Projekte
pdf download

0

Soeben erschienen – Die Dokumentation

Grade erschienen im Kölner Bachem Verlag ist die Dokumentation des Projekts DONA NOBIS PACEM, Friedensnächte am Kölner Dom. Ausgestattet mit hochwertigen Bildern von Fotografen wie Boris Becker, Thekla Ehling, Georg Trenz und Angelika Kroll-Marth fängt die Neuerscheinung die konzentrierte Stimmung des Ereignisses ein: In Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren projizierten die Medienkünstler Detlef Hartung und Georg Trenz eine Bewegtbild-Illumination auf die Südfassade des Kölner Doms. Sie erleuchteten das Weltkulturerbe mit Schlüsselworten und symbolhaften Farben, die untermalt von musikalischer Begleitung das Nebeneinander von Kriegsbegeisterung und Schockerfahrung jener Zeit verdeutlichten, die als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts gilt.

Texte wie die Eröffnungsrede von Domprobst Gerd Bachner sowie die bewegenden Worte bekannter Gäste, etwa von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Gesine Schwan und Stephan Grünewald heben die Bedeutung des Ereignisses für Köln und ganz Deutschland hervor. Georg Trenz erläutert ausführlich die einzelnen Sequenzen der Projektion und Helmut M. Bien, Kurator der Veranstaltung, beschreibt, dass so ein Projekt „nicht vom Himmel fällt“. Ergänzt durch die Gewinnerbilder des Fotowettbewerbs der photokina und Beiträge zu weiteren Friedensaktivitäten rund um das Ereignis ist „Dona nobis pacem – Friedensnächte am Kölner Dom“ das Zeugnis einer einzigartigen Gedenkveranstaltung anlässlich der Domwallfahrt 2018.

ISBN 978-3-7616-3353-3 | 29,95 Euro | erschienen im
Bachem Verlag

0

100 Jahre Ende Erster Weltkrieg – 11.11.2018

In wenigen Tagen, am 11.11.2018, jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der französische Präsident Emmanuel Macron nimmt dieses Ereignis zum Anlass für ein Fest in Paris mit zahlreichen Regierungschefs. In Deutschland fand bereits Ende September ein Großanlass zum Thema statt – 150’000 Menschen gedachten damals in Köln der Ereignisse im Rahmen der Domwallfahrt ‚Dona Nobis pacem‘ – ‚Gib uns Frieden‘.

Höhepunkt der Wallfahrt war die Lichtinstallation der Medienkünstler Detlef Hartung und Georg Trenz auf der Südfassade des Kölner Domes. (Foto: Gerog Trenz)

Darüber berichten:

HIGHLIGHT – www.huethig.de
german-architects – www.german-architects.com

0

Mehr als 150.000 sahen DONA NOBIS PACEM auf dem Kölner Dom

Die Bilder vom Dom leben jetzt in den Köpfen weiter

Sonntag Nacht erlosch die Bewegtbild-Projektion ‚Dona nobis pacem’ auf der Südfassade des Kölner Domes. Mit anhaltendem Applaus ging ein fünftägiger Projektions-Marathon zu Ende. Insgesamt haben mehr als 150.000 Kölnerinnen und Kölner, Pilger der Domwallfahrt und internationale Gäste der Photokina gesehen, wie sich Deutschlands bekanntestes Bauwerk in einen Leuchtturm des Friedens und ein Mahnmal gegen Hass und Hetze verwandelte.

Dompropst Gerd Bachner, der die Idee für das Projekt hatte, war tief bewegt und zuversichtlich: „Von unserem Dom geht ein starkes Zeichen aus: Wir sehnen uns nach Frieden und Gerechtigkeit und wollen und müssen etwas gegen Hass und Hetze im Alltag tun. Die Bilder vom Dom leben jetzt in den Köpfen weiter.“

Allabendlich verwandelten Tausende von Menschen den Roncalliplatz in ein Lichtermeer. Friedenslichter konnten an Wortskulpturen abgesetzt werden, die das Wort Frieden in zwölf verschiedenen Sprachen darstellten.

Die Bewegtbild-Projektion der Medienkünstler Hartung & Trenz reichte bis in die Turmspitze in 157 Metern Höhe. Sie erinnerte an die Schock-Erfahrungen des Ersten Weltkrieges, den mißlungenen Frieden danach und die unzerstörbare Sehnsucht der Menschen nach Frieden. Thematisiert wurden die größten Zukunftsgefahren: das Freund-Feind-Denken, fehlender Respekt, Mangel an Mitgefühl und die Verweigerung des Dialoges.

DONA NOBIS PACEM Video

Zusätzliche Aktualität erhielt das Projekt durch den Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in Köln. Armin Laschet, der Ministerpräsident von NRW und Schirmherr der Dom-Illumination, hatte vehement an die Bürger appelliert, auch persönlich Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu übernehmen. Weitere Infos hier.

0

Kölner Dom erinnert mit Lichtershow an Kriegsende

Unter dem Motto „Dona nobis pacem – gib uns Frieden“ erstrahlt der Kölner Dom ab dem 26. September für fünf Nächte auf eine besondere Art und Weise. Am Montag (17.09.2018) wurde das Konzept vorgestellt. Link
„Bei den Besuchern werden hoffentlich ‚Bilder im Kopf‘ entstehen, die Hoffnung und auch Optimismus für die Zukunft ausstrahlen“, so Kurator Helmut Bien. „Die Gäste können das Geschehen fotografieren und ihre Bilder an Freunde in aller Welt schicken.“ Die Lichtershow beginnt jeweils um 20 Uhr und geht bis Mitternacht, am Sonntag bis 22 Uhr.
Hier das komplette Programm: Link