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Transformation der Stadt als Kommunikationsaufgabe

Stadtbalkon am Dom, Köln –
Ikone des Stadtumbaus

Auf der renommierten polis convention 2019, der Messe für Stadt- und Projektentwicklung in Düsseldorf, hielt Helmut M. Bien, Geschäftsführer Westermann Kulturprojekte einen Vortrag über sein aktuelles Projekt in Köln: Stadtbalkon am Dom. Geplant für den Mai 2020 und 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist eine temporäre Installation, die aus einem Ruinenstadt-Teppich auf dem Roncalliplatz und einer Aussichtsplattform auf dem in Reno-vation befindlichen Römisch-Germanischen Museum besteht. Das Inszenierungs-Projekt zeigt exemplarisch, wie sich aus dem Blick zurück der Blick nach vorne erschließt:
die Transformation der Städte als Kommunikationsaufgabe.

Der Transform_Vortrag

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Westermann Kulturprojekte – wer wir sind, was wir tun

Westermann Kulturprojekte entwickelt individuelle Veranstaltungsformate, konzipiert Ereignisse und führt diese verantwortlich durch. Kern ist die Beratung und Konzeptentwicklung, gern auch die Organisation und Durchführung.

Mit Ausstellungen für Museen und Messen, mit Kongressen für Institutionen und Unternehmen, mit Festivals für Städte und Branchen haben wir eine Vielfalt von Themen und Zielgruppen kennen gelernt und unser Erfolgsrezept entwickeln können…

Ausstellungen, Kongresse, Festivals haben eines gemeinsam: sie bringen Menschen zusammen, die etwas teilen wollen: Informationen, Einschätzungen, Erlebnisse oder einfach das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das größer ist als sie selbst.

Hier ein Überblick über unsere Projekte
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DONA NOBIS PACEM mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis ausgezeichnet

Der Deutsche Lichtdesign-Preis gehört zu den international renommierten Auszeichnungen für Licht-Gestaltung und ist der wichtigste Preis seiner Art in Deutschland. Er wird jedes Jahr für die herausragenden Projekte verliehen, die im Vorjahr der Öffentlichkeit vorgestellt worden sind.

Die Bewegtbild-Projektion DONA NOBIS PACEM ist von der Jury als bestes Projekt in der Kategorie Lichtkunst ausgezeichnet worden. Die Projektion war während der Domwallfahrt vom 26.9 bis 30.9.2018 auf der Südfassade des Domes zu sehen. Auftraggeber war das Domkapitel vertreten durch Dompropst Gerd Bachner. Helmut M. Bien und Angelika Kroll-Marth (westermann kulturprojekte) haben das Konzept entwickelt und es mit den Medienkünstlern Detlef Hartung und Georg Trenz verwirklicht. Die technische Umsetzung lag bei Lang Medientechnik. Die feierliche Preisverleihung fand während der Gala am 16. Mai in Wuppertal statt. Informationen: https://www.lichtdesign-preis.de/

Hier Infos zum Projekt. Dona Nobis Pacem

Fotos zum Projekt DONA NOBIS PACEM finden Sie hier.

Im J.P. Bachem Verlag ist eine Dokumentation zu Dona Nobis Pacem mit Abbildungen des bekannten Kölner Architektur-Photographen Boris Becker, von Thekla Ehling u.a. erschienen.
ISBN 978-3-7616-3353-3 | 29,95 Euro | Bachem Verlag

Nach der Preisverleihung gestern Abend:

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Kölns Stunde Null: 1945-2020: 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges

2020 wird der 8. Mai in einigen Regionen Deutschland gesetzlicher Feiertag sein. Für die Stadt Köln haben wir eine Idee zu einer neuen Installation auf dem Roncalliplatz entwickelt: Köln lag 1945 zu 90 Prozent in Trümmern, aus Köln kamen aber auch die ersten Versuche, die Situation zu bewältigen: Die Trümmer-Photographie entstand hier und die Trümmer-Literatur fand ihre Themen in der Domstadt. Die ‘Kölner Leitsätze’ etwa wurden zu einem Gründungsdokument der CDU. Das Wiederaufbau-Programm schuf das neue Köln. Es setzte Maßstäbe – auch für die aktuellen Baustellen-Diskussionen um Kölns Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit. Dafür wollen wir dem Römisch-Germanischen Museum aufs Dach steigen.

Das Gedenkjahr 2020 bietet den Anlass, sich darüber klar zu werden wie Kriegsfolgen und Wiederaufbau die Stadt und ihre Menschen bis heute prägen. Wir wollen für Köln eine raumgreifende Inszenierung realisieren, die an unsere Projekte zur Kölner Silvesternacht und die DONA NOBIS PACEM-Installation auf der Domfassade anknüpft, das große Publikum bewegt und Köln, seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ins Zentrum der Stadtwahrnehmung rückt.

Wir gehen zuversichtlich in die Gespräche mit der Stadt und den zivilgesellschaftlichen Institutionen, mit denen ein Programm von Veranstaltungen und Führungen entstehen könnte, das Gedenkkultur und Zukunftsaufgaben miteinander verbindet.

Hier das Konzept zum Download Stadtbalkon

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GENIUS LOCI Raum und Zeit für Inspiration schaffen

Das Konzept für DONA NOBIS PACEM ist nicht vom Himmel gefallen. Es stand am Ende eines langen Wegs, den wir gemeinsam mit Dompropst Gerd Bachner gegangen sind. Zwei Jahre reifte das Konzept. Ausgangspunkt sollte die Domwallfahrt 2018 sein. Sie sollte neuen Schwung gewinnen und sich auch für Menschen öffnen, die nur entfernt eigene Erfahrungen mit Kirche haben.

In aufgewühlten Zeiten drohen plötzlich Selbstverständlichkeiten im Miteinander über Bord zu gehen, auf den Straßen, in der Politik und den Medien. Kirche könnte sich als ein Ankerplatz erweisen für das Nachdenken, zum Innehalten und Kraftschöpfen und für das Erlebnis, nicht allein zu sein mit den eigenen Fragen und Antworten. Soweit die Grundidee.

Im Domkapitel gab es am Anfang kritische Fragen. Erstmals würde sich der Dom für eine mediale Botschaft hergeben, wie gut auch immer gemeint, ein Präzedenzfall in der langen Geschichte der Kathedrale. „Frieden und Gerechtigkeit“, das Jahresthema der katholischen Kirche, bildete schließlich die Brücke zwischen der biblischen Friedensbotschaft und den gesellschaftlichen Herausforderungen.

Hier der komplette Beitrag DNP_Genius_Loci

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Soeben erschienen – Die Dokumentation

Grade erschienen im Kölner Bachem Verlag ist die Dokumentation des Projekts DONA NOBIS PACEM, Friedensnächte am Kölner Dom. Ausgestattet mit hochwertigen Bildern von Fotografen wie Boris Becker, Thekla Ehling, Georg Trenz und Angelika Kroll-Marth fängt die Neuerscheinung die konzentrierte Stimmung des Ereignisses ein: In Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren projizierten die Medienkünstler Detlef Hartung und Georg Trenz eine Bewegtbild-Illumination auf die Südfassade des Kölner Doms. Sie erleuchteten das Weltkulturerbe mit Schlüsselworten und symbolhaften Farben, die untermalt von musikalischer Begleitung das Nebeneinander von Kriegsbegeisterung und Schockerfahrung jener Zeit verdeutlichten, die als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts gilt.

Texte wie die Eröffnungsrede von Domprobst Gerd Bachner sowie die bewegenden Worte bekannter Gäste, etwa von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Gesine Schwan und Stephan Grünewald heben die Bedeutung des Ereignisses für Köln und ganz Deutschland hervor. Georg Trenz erläutert ausführlich die einzelnen Sequenzen der Projektion und Helmut M. Bien, Kurator der Veranstaltung, beschreibt, dass so ein Projekt “nicht vom Himmel fällt”. Ergänzt durch die Gewinnerbilder des Fotowettbewerbs der photokina und Beiträge zu weiteren Friedensaktivitäten rund um das Ereignis ist „Dona nobis pacem – Friedensnächte am Kölner Dom“ das Zeugnis einer einzigartigen Gedenkveranstaltung anlässlich der Domwallfahrt 2018.

ISBN 978-3-7616-3353-3 | 29,95 Euro | erschienen im
Bachem Verlag